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| Costa Rica, Land der Tucans, der Aras, der Vulkane und der Nationalparks und ..........wegen letzterem, der Gegensätze. Jahrelang wurde der Regenwald |
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abgeholzt
um massenweise Rinder züchten zu können, die für die Fleischfabriken Nordamerikas bestimmt waren. Doch Urwaldboden ist dafür nicht geeignet
und die Regenmassen der Tropen taten ein übriges. Die rote Urwalderde wurde weggewaschen, das Land unfruchtbar, ganze Landstriche sind heute kahl. Glücklicherweise hat man die Fehler mittlerweile erkannt, es gibt 27 Nationalparks - |
| (Foto 1: Tucan, Playa Tambor, Peninsula de Nicoya,Costa Rica 1996) Tendenz steigend - und statt auf Rinder, setzt man auf Touristen. Wer Natur sucht und nicht empfindlich ist, ist in den Naturreservaten am rechten Platz.Doch sind - relativ - einfache Unterkünfte in Fincas den neugebauten Luxushotels mit "all inclusive" vorzuziehen. Wie in den Luxushotels teilweise mit der Umwelt umgegangen wird, z.B. Rennen mit dreirädrigen stinkenden Motorrädern durch den Urwald ("happy wheels"), entsteht der Eindruck, die Touristen sollten dort das zerstören, was die Rinder nicht schafften. |
Sehr empfehlenswert sind der Nationalpark Santa Elena (Santa Elena Forest Reserve) und der vom WWF geförderte Reserva Biologica de Monteverde. Nach meiner Erinnerung etwa zwischen beiden - also in kurzer Entfernung - liegt die Finca Valverde (P.O. Box 2-5655,Monteverde,Costa Rica). Eine gute, einfache Unterkunft, mitten im Urwald für alle, die Natur mögen und - wie mir |
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(Foto 2 Auf dem Weg zum Wasserfall von Montezuma,Costa Rica, 1996) geschehen - auch 'mal einen Skorpion im Zimmer in Kauf nehmen. Ein gutes Messer und eine Taschenlampe sollte man ohnehin dabei haben. Zudem sollte man sich in tropischen und subtropischen Ländern ohnehin angewöhnen unter das Bett und die Bettdecke zu sehen, bevor man sich niederlegt. Dies ist kein Witz, sondern Selbsterhaltung. Da es nachts im Freien (relativ) kalt wird, suchen einige Tiere etwas wärmeres. Gehen Sie nun in das Bett fühlt das Tier sich bedroht und wehrt sich. Tauchern kann ich von der Pazifikküste Costa Ricas nur abraten. Wohl durch die im Laufe der Zeit von den Bergen weggeschwemmte Urwalderde - siehe oben - ist die Sicht unter Wasser 0 bis 2 Meter, so im Golfo de Nicaya und vom Playa Tambor bis Montezuma.Nach Auskunft deutscher Mitarbeiter einer Tauchbasis vor Ort, soll die ganze Pazifikküste so sein. Nachdem beim zweiten Tauchgang mein Guide auf der ganzen linken Gesichtshälfte durch eine Qualle bei Nullsicht vernesselt wurde, konzentrierte ich mich auf den Regenwald.Die Rede ist hier nur von der Pazifikküste, nicht von den zu Costa Rica gehörenden weit draußen im Pazifik liegenden Inseln ! Empfehlenswert ist außer den Regenwäldern der Besuch der Vulkane. Wer das dumpfe Grollen z.B. des Arenal einmal hörte, diesen aus der Erde kommenden Urton, wird es nie vergessen. |
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Last updated: 08. Oktober
2006
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